Vier Moleküle, sorgfältig beschrieben.
Für jedes Peptid: Herkunft und Aufbau, was es in der Forschung besonders macht, was die Literatur sagt und wie belastbar sie ist. Dazu die Analytik der aktuellen Charge.
BPC-157
Stabiles gastrisches Pentadecapeptid
Ein 15 Aminosäuren langes Fragment eines Magensaftproteins, das in Tiermodellen ungewöhnlich breit untersucht wurde. Eines der meistdiskutierten Forschungspeptide, mit einer Evidenzlage, die fast ausschließlich präklinisch ist.
TB-500
Synthetisches Fragment von Thymosin β4
Ein kurzes, N-terminal acetyliertes Heptapeptid, das der aktinbindenden Region von Thymosin β4 entspricht. In der Zellbiologie ein Werkzeug, um Zellwanderung und Zytoskelett zu untersuchen.
GHK-Cu
Kupfer-Tripeptid aus humanem Plasma
Ein natürlich vorkommendes Tripeptid, das Kupfer(II) bindet und dessen Konzentration im Plasma mit dem Alter sinkt. Seit den 1970er Jahren in Zellkultur und Tiermodell untersucht, in der Hautforschung besonders gut dokumentiert.
Semaglutid
Langwirksames GLP-1-Analogon
Ein gezielt modifiziertes Analogon des Darmhormons GLP-1, dessen Halbwertszeit von Minuten auf rund eine Woche verlängert wurde. Als Wirkstoff zugelassener Arzneimittel eines der am besten untersuchten Peptide überhaupt; als Forschungschemikalie ein Modell für Peptid-Engineering.